Mitte der Gesellschaft
»Es sieht so aus, als sei die Idee, fleischlos zu leben, noch nie so weit in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen wie heute – auch wenn der geschätzte Anteil an Vegetariern in Deutschland noch unter der 5-Prozent-Marke liegt.«
»Müssen wir also, um ethisch gut zu essen, wirklich auf Fleisch verzichten? Harald Lemke folgt in der Darlegung seines »gastrosophischen Hedonismus« einer Logik, die einen gewissen Fleischkonsum trotz seiner prinzipiellen moralischen Verwerflichkeit ethisch rechtfertigt. Lemke setzt mit einer Kritik am vegetarischen Moralismus an, indem er nicht nur Tieren, sondern auch Pflanzen ein moralisches Recht auf das Glück eines guten Lebens in Form eines artgerechten Wohlergehens zuerkennt und die Überwindung eines anthropozentristischen Denkens fordert.« - aus Die Zukunft des Fleischessens von Wolfgang Smejkal, Biorama
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Anmerkung: Meine Damen und Herren, ich werde meinen Anthropozentrismus nicht mehr überwinden. Nein, ich will ihn gar nicht überwinden! Ganz und gar nicht.